Rückblick - GEE Preis des Energieforums Berlin 2018

Wir gratulieren den Preisträgern Christiane Reinert und Fabian Ocker!

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Rückblick - GEE Preis des Energieforums Berlin 2017

Wir gratulieren den Preisträgern Samir Jeddi und Juliane Steffens!

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Werden sie Mitglied in der GEE

Wenn Sie in der Energiewissenschaft, Energiewirtschaft oder Energiepolitik tätig sind oder ein besonderes Interesse an dieser Thematik haben,
können Sie ordentliches Mitglied der Gesellschaft für Energiewissenschaft und Energiepolitik e.V. (GEE) werden.

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Best Paper Award 2018 für Dr. Bjarne Steffen et al.

Dr. Bjarne Steffen gewinnt anlässlich der INREC 2018 den Best Paper Award der GEE e.V. für seine Arbeit
"The Dynamics of financing renewable energy assets: A quantitative analysis for Germany"

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Verabschiedung von Prof. Dr. Georg Erdmann

Verabschiedung des langjährigen (1999-2017) Vorstandsvorsitzenden der GEE

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1st Sofia Energy Economics Conference

 

Sofia, Bulgarien
6. und 7. Dezember 2018


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3rd AIEE Energy Symposium

 

Mailand, Italien
10. bis 12. Dezember 2018

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21st Annual Energy Economics Meeting

 

Atlanta, USA
4. bis 6. Januar 2019

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42nd IAEE International Conference

 

Montreal, Kanada
29. Mai bis 1. Juni 2019

Mehr erfahren: 42nd IAEE International Conference, Groningen, NL

Dieses Jahr hat die GEE zum 16. Mal den GEE Preis des Energieforums Berlins vergeben. Der Preis richtet sich an alle Studierende sowie Promovierende im Bereich der Energiewissenschaft. Dabei werden alle Einreichungen mit Fragestellungen aus den Wirtschafts-, Technik-, Rechts-, Politik- und Sozialwissenschaften mit klarem Energiebezug durch eine Jury bewertet. Die jeweils drei besten Arbeiten der zwei Kategorien „Masterarbeit“ und „Doktorarbeit“ werden im Finale des GEE Preises des Energieforums Berlins vorgestellt und die Präsentierenden müssen sich den kritischen Fragen des Publikums stellen. Ausgezeichnet werden daraufhin jedes Jahr jeweils die beste Masterarbeit und die beste Doktorarbeit.

Rueckblick Finale 2017


Dieses Jahr erreichte die GEE insgesamt knapp 50 Bewerbungen. Die Jury setze sich zusammen aus Prof. Dr. Georg Erdmann, Prof. Dr. Aaron Praktiknjo, Prof. Dr. Florian Ziel, Dr. Philipp Riegebauer, Dr. Serafin von Roon, Dr. Martin Robinius, Michael Bucksteeg und Maximilian Happach. Aus der Vielzahl an herausragenden Arbeiten wurden jeweils drei Arbeiten zum Finale eingeladen.


Am 17. November 2017 fand das Finale an der TU Berlin statt. Im Finale für die beste Masterarbeit konkurrierten Jonathan Barth von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Sami Jeddi von der TU Dresden und Oliver Ruhnau von der RWTH Aachen. Jonathan Barth behandelte in seiner Abschlussarbeit das Thema „Exploring the dynamics of quality regulation in the light of path dependencies”. Samir Jeddi untersuchte die “Regelleistungs­märkte in Deutschland: Eine modellgestützte Marktanalyse” und Oliver Ruhnau präsentierte das Thema „Heat, Wind, and Sun - The Impacts of Electricity-Heat Sector Coupling on the Power System Integration of Variable Renewable Energy Sources“. Im Finale für die beste Masterarbeit setzte sich Samir Jeddi durch. Er zeigte in seiner Arbeit, dass er die Komplexität der Regelleistungsmärkte verstanden hat und mit seinem Modell analysieren konnte. Die kritischen Fragen des Publikums und der Jury wurden hervorragend beantwortet.


In der Kategorie „Beste Doktorarbeit“ wurden Matthias Huber von der TU München mit seinem Dissertationsthema „Flexibility in Power Systems – Requirements, Modeling and Evaluation“, Juliane Steffens von der FU Berlin mit ihrem Promotionsthema „Erneuerbare Energien im Europäischen Binnenmarkt für Elektrizität. Zugleich eine Abgrenzung von Beihilfen- und Warenverkehrsrecht“ und Martin Steurer von der Universität Stuttgart mit seinem Forschungsthema „Analyse von Demand Side Integration im Hinblick auf eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung“ ins Finale des GEE Preises des Energieforums Berlins eingeladen. In drei sehr spannenden Vorträgen präsentierten die drei Finalisten ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und diskutierten die Ergebnisse. Juliane Steffens überzeugte am Ende die Jury durch ihre exzellente Präsentation der rechtlichen Analyse von Subventionen im Bereich von Erneuerbaren Energien.


Die Preisverleihung fand am Abend nach den Präsentationen bei ausgelassener Atmosphäre im Restaurant „Filmbühne“ statt und gab allen Teilnehmenden die Möglichkeit zur Vernetzung. Der GEE-Vorstand freut sich über eine gelungene Veranstaltung und die qualitativ hochwertigen Einreichungen, die exzellenten Präsentationen der Finalisten und gratuliert den Gewinnern Juliane Steffens und Sami Jeddi. Wir freuen uns schon jetzt auf das Finale des GEE Preises des Energieforums Berlin 2018!

Wir gratulieren den Preisträgern Andrej Guminski, Alexander von Selasinsky und Florian Ziel!

Seit 2002 lobt die GEE diesen Preis aus. Ausgezeichnet werden aktuelle akademische Arbeiten im Bereich energiewirtschaftlicher Fragestellungen. Auch im Jahr 2016 wurde eine Diplom- bzw. Masterarbeit sowie zwei Dissertationsschriften ausgezeichnet.

Der GEE Preis des Energieforums Berlin 2016 für die beste Masterarbeit geht im Jahr 2016 an Andrej Guminski (Technische Universität München) „Transition Towards an “All-electric World” – Developing a Merit-Order of Electrification for the German Energy System“.

Als beste Dissertationsschriften wurden „The integration of renewable energy sources in continuous intraday markets for electricity“ von Alexander von Selasinsky (Technische Universität Dresden) und „Electricity Price Modelling and Forecasting Using High-dimensional Time Series Analysis“ von Florian Ziel (Europa Universität Viadrina) ausgezeichnet.

Wir gratulieren den Preisträgern.

 

 

 Am 23.11.18 fand das jährliche Symposium zur Preisvergabe im Rahmen des GEE-Preis des Energieforums Berlin an der TU Berlin statt. Die diesjährige Jury bestehend aus dem Vorstand der GEE zusammen mit Dr. Manfred Härter (Prognose Forum GmbH), Prof. Dr. Dominik Möst (TU Dresden), Prof. Dr. Christian von Hirschhausen (TU Berlin), Dr. Serafin von Roon (FfE GmbH) und Prof. Dr. Florian Ziel (Universität Duisburg-Essen) wählten drei Masterarbeiten und drei Dissertationen aus einer Anzahl von 50 Einreichungen. Dieses Jahr hatten alle Einreichungen ein außergewöhnlich hohes Niveau, was der GEE zeigt, dass energiewissenschaftliche Themen nicht nur im Interessengebiet der Studierenden einen hohen Stellenwert haben, sondern auch die Lehre auf einem sehr hohen Niveau ist.

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Die diesjährigen Finalisten in der Kategorie „Beste Masterarbeit 2018“ waren Frederik vom Scheidt (KIT), Christiane Reinert (RWTH Aachen) und Gerrit Will (Universität Bayreuth). In der Kategorie „Beste Dissertation 2018“ wurden Fabian Ocker (KIT), Florian Weiser (EWI Köln) und Hans Schermeyer (KIT) eingeladen. Das breitgefächerte hochqualitative und interessante Programm fand am 23.11.2018 im Sitzungssaal der TU Berlin statt. Im ersten Block stellte Frederik vom Scheidt seine in der Masterarbeit erarbeitete Bewertung von unterschiedlichen Stromtarifen zur Wohlfahrtssteigerung vor. Anschließend präsentierte Christiane Reinert aus ELMOD generierte Daten und durch Life-Cycle-Assessment bewertete Resultate bezüglich der Umweltauswirkungen von möglichen Entwicklungspfaden des deutschen Energiesystems. Zum Abschluss der Kategorie „Beste Masterarbeit 2018“ referierte Gerrit Will über Strommarktpreise. Dabei stellte er seine Prognoseergebnisse zur Abweichung von Day-Ahead und Intradaypreisen vor, um Rückschlüsse für den Einsatz von Demand-Side-Management zu ziehen.

Aus den Diskussionen nach den jeweiligen Präsentationen und den Einreichungen wählte die Jury Christiane Reinerts Arbeit mit dem Titel „Zielkonflikte der Energiewende“ zur besten Masterarbeit des Jahres 2018. Christiane erhält damit ein Preisgeld von 750€ und die Möglichkeit an einer IAEE-Konferenz ihrer Wahl teilzunehmen. Die GEE gratuliert Christiane für Ihre wissenschaftlich fundierte Arbeit und professionelles Auftreten im Finale.

Im zweiten Block des Finales wurden die Dissertationen vorgestellt. Fabian Ocker stellte als erster seine Ergebnisse aus der Arbeit „Balancing Power Auctions - Theoretical and Empirical Analyses“ vor. Dabei zeigte er mit einem spieltheoretischen Ansatz strategisches Verhalten von Akteuren im Regelleistungsmarkt auf und unterstützte seine Aussagen mit empirischen Analysen. Im zweiten Vortrag stellte Florian Weiser vier Analysen zum europäischen Gasmarkt vor. In seiner Arbeit mit dem Titel „Four Essays on Imperfections in Energy Markets“ untersuchte die Rollen von verschiedenen Ländern aus volkswirtschaftlicher Sicht. Im letzten Vortrag „Netzengpassmanagement in regenerativ geprägten Energiesystemen“ analysierte Hans Schermeyer den Einsatz von Wärmepumpen in Schleswig-Holstein als eine Maßnahme zur Kostensenkung für das Einspeisemanagement. Er stellte ein Modell zur Analyse von verschiedenen Einsatzmöglichkeiten und Einsatzorten von Wärmepumpen vor und zeigte mögliche Kostenreduktionen auf.

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Die hochqualitativen Arbeiten führten zu regen Auseinandersetzungen und Diskussionen zu Annahmen und Vorgehen. Am Ende wählte die Jury Fabian Ockers Dissertation aus. Damit ist die Arbeit „Balancing Power Auctions - Theoretical and Empirical Analyses“ zur besten Dissertation 2018 gewählt. Fabian erhält ein Preisgeld von 1000€. Die GEE gratuliert Fabian für sein wissenschaftlich präzises Vorgehen, seine starke Argumentation und den hochqualitativen Vortrag.

Die Preisvergabe fand bei einem gemeinsamen Abendessen und Networkingdinner in der Filmbühne in Berlin statt. Alle Teilnehmenden und die Jury konnten so Diskussionen über die vorgestellten Themen weiterführen, sich kennenlernen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen.