23. Workshop in München, FfE - 2017

Rückblick auf den 23. Student Chapter der GEE bei der FfE München

Am Freitag, den 28. Juli 2017 fand der 23. Workshop des Student Chapters der GEE gemeinsam mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) in München statt. Damit folgte die GEE der Einladung eines der wichtigsten unabhängigen Forschungszentren der Energiewirtschaft. Die 28 Teilnehmenden des Workshops wurden von Prof. Mauch, Geschäftsführer der FfE e.V., begrüßt und über die Vielfalt der Forschungsthemen und -projekte an der FfE informiert.

23. Student Chapter der GEE bei der FfE München

Zu nennen sind hier vor allem die drei erfolg­reichen Projekte Dynamis im Bereich Dekarbonisierung des Energiesystems, C/sells im Bereich der intelligenten Energieversorgung und MONA 2030 im

Bereich der Merit-Order-Forschung.
Nach der interessanten und informationsreichen Einführung startete der Workshop mit drei Vorträgen. Lara Welder vom Forschungszentrum Jülich stellte in ihrem Vortrag zum Thema „A Spatio-temporal Optimization Model for the Analysis of Future Energy Systems with Power to Hydrogen Pathways“ ein Modell zur Integration der Wasserstoffproduktion aus Elektrizität vor. Maximilian Happach von der Universität Stuttgart sprach über die Integration von Energiespeichern im deutschen Elektrizitätsmarkt und Felix Böing von der FfE befasste sich in seinem Vortrag mit einem modellbasierten Vergleich netzoptimierender Maßnahmen im deutschen Übertragungsnetz. In der einstündigen Poster-Session präsentierten Florian Heidtmann (Hochschule Konstanz), Lars Nolting (RWTH Aachen), Karthik Bhat (Technische Universität Graz), Domenico Schneider (Heinz-Nixdorf-Professur, Berlin) und Fritz Braeuer (Karlsruher Institut für Technologie) den derzeitigen Stand ihrer Arbeiten und konnten so das Feedback aller Teilnehmenden nutzen, um ihre Forschung voranzubringen.


Am Nachmittag des Workshop-Tages präsentierte Pia Manz vom Fraunhofer ISI in Karlsruhe einen Modellierungsansatz industrieller Energienachfrage, der auf geographisch kodierten Datensätzen beruht. Danach stellte Bastian Rückel von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen seine Forschungsarbeit im Bereich der Anreizbildung für Investitionen in Erzeugungskapazitäten vor. Christoph Weissbart vom ifo Institut München rundete dann den zweiten Block an Präsentationen ab. Seine Forschung beschäftigt sich mit einem spieltheoretischen Ansatz zur Dekarbonisierung der Energiemärkte und Fairness.
Zum Abschluss des erfolgreichen Workshop-Tages und zur weiteren Vernetzung der Teilnehmenden lud die GEE zum gemeinsamen Abendessen an einen der idyllischsten Orte Münchens ein: Die Teilnehmenden ließen den Abend in den Isarauen ausklingen.