2. Expertenworkshop in München, FfE - 2019 (Rückblick)

 

Bei schönem Wetter wurde die Paneldiskussion in den Garten verlegt.

Der 2. Expertenworkshop der GEE am 19.07.2019 stand unter dem Motto „Stillstand ist Rückschritt – Neue, alte Herausforderungen der Energiewende und mögliche Lösungsansätze“.

In den Räumen der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE) in München wurde am 19. Juli 2019 der Expertenworkshop der GEE „Stillstand ist Rückschritt – Neue, alte Herausforderungen der Energiewende und mögliche Lösungsansätze“ ausgerichtet. Neben spannenden Vorträgen von Dr. Manfred Härter von der Prognoseforum GmbH, Dr. Erik Riedel von der Amprion GmbH, Dr. Christoph Pellinger von der FfE, Dr. Götz Brühl von den Stadtwerken Rosenheim, Dr. Richard Kiefer von innogy SE und Prof. Dr. Dieter Oesterwind von der Hochschule Düsseldorf, bot die Veranstaltung im Rahmen einer Paneldiskussion ca. 20 Interessierten aus Wissenschaft und Industrie eine Plattform zum angeregten Austausch.

 

Herr Dr. Riedel über die Wasserstoffinfrastruktur im südlichen Emsland

 

Die Vorträge der Experten waren sehr vielseitig. Während Herr Dr. Härter in seinem Vortrag auf den anthropogenen Anteil an der Klimaerwärmung einging, erläuterte Herr Dr. Brühl am Beispiel der Stadtwerke Rosenheim, wie eine realitätsnahe Energiewende im regionalen Raum realisiert werden kann. Herr Dr. Riedel stellte vor, wie eine erfolgreiche „Sektorentransformation“ zwischen Strom- und Gasnetz umgesetzt werden kann und Herr Dr. Kiefer machte deutlich, wie wichtig ein sinnvolles Benchmark für das zukünftige Energiesystem sei. Herr Dr. Pellinger sprach über Grenzen und Möglichkeiten der Energiesystemanalyse und stellte heraus, wie wichtig Energiesystemmodelle als Entscheidungshilfe sind, um insbesondere Unsicherheiten und Wechselwirkungen besser verstehen zu können. Abschließend zeigte Herr Prof. Dr. Oesterwind auf, dass Energiesystemmodelle mittlerweile auch soziopolitische Parameter berücksichtigen sollten, damit „der Bürger abgeholt“ werden kann.

Neben den interessanten Vorträgen gab es ausreichend Zeit, sich zu unterhalten und über aktuelle energiewirtschaftliche und -politische Themen zu diskutieren. Die Räumlichkeiten der Forschungsstelle für Energiewirtschaft stellten einen schönen Rahmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und eine anregende Konferenz zu erleben.